Teddy, der Labradoodle, auf dem Weg zur Remission dank Gezielte Aktive Therapie
In Zusammenarbeit mit der Ludwig-Maximilians-Universität München hat CuraVac seine experimentelle Behandlung CV-MG01 ein zweites Mal im Rahmen eines Heilversuchs bei einem Hund mit Myasthenia gravis angewendet. Sechs Wochen nach der ersten Injektion geht Teddy wieder spazieren.
Teddy, ein fünfjähriger Labradoodle, schaffte kaum mehr als ein paar Schritte, bevor seine Muskeln vor Erschöpfung nachgaben. Zehn Tage zuvor war bei ihm Myasthenia gravis diagnostiziert worden, und er hatte Pyridostigmin erhalten, eine der derzeitigen Standardbehandlungen der Erkrankung. Dennoch hielt die Muskelschwäche an und besserte sich nach einer Immunadsorptionstherapie nur vorübergehend.
In der Hoffnung auf eine Besserung willigten Teddys Besitzer ein, ihn im Rahmen eines Heilversuchs mit der experimentellen Behandlung von CuraVac auf Basis der Plattform Gezielte Aktive Therapie (TAT) behandeln zu lassen. Das Protokoll wurde unter der Leitung von Professorin Andrea Fischer an der Kleintierklinik der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt.
Teddy erhielt drei Injektionen CV-MG01, ohne dass Nebenwirkungen berichtet wurden. In den folgenden Wochen gewann er allmählich an Kraft zurück – im Einklang mit den positiven klinischen und physiologischen Befunden des Veterinärteams.
Sechs Wochen nach der ersten Injektion unternahm Teddy wieder lange Spaziergänge und legte vier Kilometer ohne jedes Anzeichen von Schwäche zurück. Derzeit wird Pyridostigmin unter tierärztlicher Aufsicht schrittweise ausgeschlichen.
Diese Anwendung ist der zweite Heilversuch mit CV-MG01 bei einem Hund. 2024 erreichte Uto, ein Golden Retriever mit einer schweren Form der Myasthenia gravis, sechs Wochen nach drei Dosen der Behandlung eine vollständige Remission. Mehr als zwei Jahre nach Therapieende ist kein Rückfall aufgetreten.
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